Unterbodenschutz selber machen

Auch ein Nicht-Profi kann an seinem Fahrzeug den Unterbodenschutz selber machen! Wir zeigen Ihnen wie!

Unterbodenschutz selber auftragen

Früher schmierte man lediglich Altöl auf seinen Unterboden (heute nicht mehr erlaubt) und befuhr damit einen Kiesweg. Die darin anhaftenden Steine ergaben dann den Unterbodenschutz.
Heute dagegen verwendet man am besten neben Bitumen oder Alkydharz einen Unterbodenschutz auf Wachsbasis. Doch egal für was man sich am Ende entscheidet, Grundvoraussetzung um einen Unterbodenschutz selber machen zu können ist ein sauberer Unterboden!

 

Unterbodenschutz selber machen – Schritt für Schritt Anleitung

Bevor es nun mit dem Unterbodenschutz selber machen los geht, noch ein paar wichtige Hinweise:
Der Steinschlagschutz/ Rostschutz darf nur auf unbeweglichen Teilen angebracht werden! Es gilt zu vermeiden, dass der Schutz auf Radlager, Motor, Felgen, Kupplungsseile, Einrückhebel von Kupplungen, Handbremsseil und die Durchführungen, sowie Bremsleitungen und Kabel gelangt. Das gleiche gilt auch für hitzegefährdete Bereiche wie Katalysator und Schalldämpfer.

(Die Anwendung dieser Anleitung erfolgt ausdrücklich auf eigene Gefahr, für eventuelle Schäden kann keine Haftung übernommen werden!)

Schritt 1 – Reste entfernen:
Zuerst müssen die losen Reste des alten Belags entfernt werden. Dazu benutzt man am besten eine Spachtel und eine Drahtbürste.
Tipp: Eine Flex oder Bohrmaschine mit Drahtbürstenaufsatz erleichtert die Arbeit enorm.
Schritt 2 – Rost entfernen:
Vorhandene Roststellen müssen ebenfalls beseitigt werden, da diese selbst unter der neuen Versiegelung weiter rosten würden.
Schritt 3 – sauberer Unterboden:
Nun ist eine Unterbodenwäsche erforderlich – diese führt man am besten in einer Waschstraße durch. Danach muss der Unterboden erst mal gut trocknen.
Schritt 4 – Grundierung:
Um eine gute Haftung zu gewährleisten empfiehlt es sich, erst eine Grundierung aufzutragen. Diese gibt es zum Pinseln oder zum Sprayen. Nach dem Auftragen muss die Grundierung erst wieder komplett austrocknen.
Schritt 5 – Unterbodenschutz auftragen:
Jetzt kommt der eigentliche Unterbodenschutz an die Reihe. Dieser kann entweder mit einem Pinsel, Spray oder mit einer Kartuschenpistole aufgetragen werden. Dabei ist zu beachten, dass der
Unterbodenschutz in einem einzelnen gleichmäßigen dicken Auftrag vorgenommen wird. Hinterher können problemlos vergessene oder zu dünn aufgetragene Stellen ausgebessert werden.
Schritt 6 – austrocknen:
Nach dem Auftrag des Unterbodenschutzes sollte die Schicht etwa 20 Minuten bei ca. 20 °C trocknen, danach ist das Fahrzeug wieder voll einsatzfähig.

 

Video: Unterbodenschutz selber machen

 

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